Nachdem ich gestern bis spät in den Abend hinein gefahren bin, habe ich es heute Morgen ruhig angehen lassen und bin nicht früh aufgestanden. Ich habe in aller Ruhe meine Sachen zusammengepackt und bin in die Stadt gefahren. Der Parkplatz war so gut wie leer als ich das Motel verlassen habe. Es scheint so als wäre ich der letzte gewesen. Das zeigte sich auch beim Frühstück, wo es außer Kaffee gar nichts mehr gab.
Als ich dann in die Stadt reingekommen bin hab ich geguckt wo der Fahrradladen ist, den es laut des Kartenmaterials von der ACA geben soll. Ich habe den auf Anhieb gefunden und mein Rad reingeschoben. Der Mensch in dem Radladen, der es scheinbar gewöhnt ist, Fahrräder von Leuten wie mir zu reparieren (laut ihm kommen mehrere die Woche bei ihm im Laden vorbei) sagte dann, es sei kein Problem, würde nun ein bisschen dauern.
Auf Hinweis des Typs im Radladen bin ich dann in einen Laden gegangen wo ich erstmal was gefrühstückt habe. Ich hab dann weiterhin die Zeit genutzt um ein bisschen was einzukaufen. Unter anderem einen Wasserfilter um hinsichtlich der Wasserversorgung ein bisschen unabhängiger zu werden.
Als das Rad fertig war, habe ich mich auf den Weg nach Panquich gemacht. Das sind insgesamt nur paarundneunzig Kilometer, allerdings geht es in der Zwischenzeit auf über 3000 Meter nach oben. Es stand also eine Bergetappe an. Ich hatte gar nicht daran gedacht, den Berg „in einem Rutsch“ zu überwinden. Der Typ im Radladen hatte aber gesagt, es sein kein Problem.
Es ging am Anfang gut voran. Es war steil aber mit der Höhe wurde es kühler und es war nicht mehr ganz so heiß. Es wurde dann sogar kühl und ich musste schon mal die Jacke aus der Packtasche holen. Unterwegs sah ich am Straßenrand irgendeinen Hirsch der mich in aller Seelenruhe beim Vorbeifahren beobachtete. Es wurde dann immer steiler, ich musste immer wieder und in immer kürzeren Abständen Pausen einlegen.
Die Strecke war ziemlich tückisch, denn es war nicht wirklich ein Gipfel auf den man heraufradelte, sondern eher ein Gebirgszug. So kam es dann, dass ich gegen viertel nach 6 „oben“ ankam, es aber noch lange nicht wieder nach unten ging. An den interessantesten Stellen machte ich ein paar Photos und freute mich dann auf die Abfahrt. Das Problem war dann, dass es noch eine ganze Weile auf und ab ging, bis es wirklich wieder nach unten ging. Da war es schon kalt und es wurde dunkel. Ein Schild kündigte kurz nach Beginn der Abfahrt mein Ziel Panquitch in 30 Meilen an...na toll...
Ich habe mich dann ziemlich ins Zeug gelegt um runterzukommen. Es war so kalt, dass ich 3 Jacken übereinander angezogen habe. Darunter habe ich dann allerdings ordentlich geschwitzt. Zudem wurde die Abfahrt immer flacher und ich musste immer mehr treten. Es war dann richtig dunkel und außerdem rannten mir alle Paar Meilen Hirsche über die Straße. Es kam mir aber keine zu Nahe.
Irgendwann war es dann soweit und ich sah die Lichter. Ich hatte bevor ich losgefahren war in Cedar City einen kleinen Eimer Kartoffelsalat gekauft, den ich auf meinem Gepäck befestigt hatte. Das war nicht hundertprozentig aber es war gut genug um ihn über 90 km auf dem Rad zu transportieren. Als ich dann gerade dabei bin in die Stadt reinzufahren, hat er sich dann wohl entschieden mich und mein Rad zu verlassen und sich auf der Straße zu verteilen. Da blieb mir nichts anderes übrig als mich auf mein „Monstersandwich“ zu konzentrieren, das ich ebenfalls noch gekauft hatte.
Ich hatte ein paar Schwierigkeiten ein Zimmer in einem Motel zu finden. Die ersten fünf die ich versuchte waren alle ausverkauft und ich wurde schon nervös. Glücklicherweise hat es dann doch noch geklappt. Es war zwar eine Absteige die teuer war, ich hatte aber das Glück, dass Ken wieder zu mir stieß (der ja einen Umweg fahren musste um ein neues Hinterrad zu kaufen da das andere kaputtgegangen war). So konnten wir uns dann zumindest Zimmer und die Kosten dafür teilen.
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Mittwoch, 19. September 2012
Montag, 17. September 2012
20 Meilen hinter Gunnisson - Cedar City - 181 km -Tag 13
Es gibt Tage an denen man mal über sich hinauswachsen kann oder muss. Heute war so einer. Wir sind gegen 9 Uhr von unserem Schlafplatz aufgebrochen. Am Anfang war sehr schöner Rückenwind, dass ich sehr schnell vorangekommen bin. Kyle habe ich da erstmal hinter mir gelassen.
Schon um 2 Uhr war ich in Milford angekommen, wo ich eigentlich für diesen Tag das Ziel gesehen hatte. Ich hatte aber gegen 2 Ur noch nicht wirklich Lust aufzuhören zu fahren. Erst Recht wollte ich endlich mal aus dieser langweiligen Wüste raus. Ich habe dann in Milford eineinhalb Stunden Rast gemacht und auf Kyle gewartet der aber nicht kam. Ich habe mich dann entschieden weiterzufahren. Bis nach Cedar City sollten es noch etwas mehr als 50 Meilen sein. Schon noch ein ganzer Brocken, aber machbar. Als ich dann aus dem Ort raus bin gesellte sich jemand zu mir der mir den Rest des Tages das Leben noch schwer machen sollte: Der Gegenwind. So einfach das heute morgen noch war zu fahren so schwierig wurde das nun. Mir blieb aber nun nicht anderes übrig weiterzufahren.
Ich habe mich dann den letzten Berg hochgekämpft (da war es praktisch windstill) und dann gehofft recht schnell (weil eigentlich bergab) nach Cedar City rein zu kommen. Als ich aber über den Gipfel gekommen bin gings ebenso weiter wie vorher- Mir war auf dem Weg nach oben der Schaltzug für die vorderen Kettenblätter gerissen, sodass ich nur noch die kleinen, leichten Gänge fahren konnte. Das ist auf dem Weg nach kein Problem, bei Berg fahren tritt man jedoch schnell ins leere. Ich habe dann provisorisch einen Stein zwischen Umwerfer und Rahmen geklemmt, sodass ich zumindest das mittlere Kettenblatt verwenden konnte.
Die Täler hier sind so dermaßen groß, dass es einem leicht passieren kann, dass man sich hinsichtlich der Entfernungen ziemlich verschätzen kann. Die Stadt war vom Pass aus schon zu sehen, dann denkt man man sei sofort da. Tatsächlich ist die Stadt aber noch 35 km entfernt. Bei dem Gegenwind hat man dann Mühe wirklich dahin zu kommen. Obwohl es bergab geht. Ich weis jetzt nicht wie lange es gedauert hat, aber immer wenn man das Gefühl hatte, dass man näher kommt, hat man dann doch realisiert, das die Lichter (es war schon dunkel) immer noch weit weg sind.
Angekommen in Cedar City, habe ich am Ortseingang, irgendwo an der Autobahn dann ein Motel ausfindig gemacht. Erschöpft aber glücklich bin ich dann ins Bett gefallen.
Schon um 2 Uhr war ich in Milford angekommen, wo ich eigentlich für diesen Tag das Ziel gesehen hatte. Ich hatte aber gegen 2 Ur noch nicht wirklich Lust aufzuhören zu fahren. Erst Recht wollte ich endlich mal aus dieser langweiligen Wüste raus. Ich habe dann in Milford eineinhalb Stunden Rast gemacht und auf Kyle gewartet der aber nicht kam. Ich habe mich dann entschieden weiterzufahren. Bis nach Cedar City sollten es noch etwas mehr als 50 Meilen sein. Schon noch ein ganzer Brocken, aber machbar. Als ich dann aus dem Ort raus bin gesellte sich jemand zu mir der mir den Rest des Tages das Leben noch schwer machen sollte: Der Gegenwind. So einfach das heute morgen noch war zu fahren so schwierig wurde das nun. Mir blieb aber nun nicht anderes übrig weiterzufahren.
Ich habe mich dann den letzten Berg hochgekämpft (da war es praktisch windstill) und dann gehofft recht schnell (weil eigentlich bergab) nach Cedar City rein zu kommen. Als ich aber über den Gipfel gekommen bin gings ebenso weiter wie vorher- Mir war auf dem Weg nach oben der Schaltzug für die vorderen Kettenblätter gerissen, sodass ich nur noch die kleinen, leichten Gänge fahren konnte. Das ist auf dem Weg nach kein Problem, bei Berg fahren tritt man jedoch schnell ins leere. Ich habe dann provisorisch einen Stein zwischen Umwerfer und Rahmen geklemmt, sodass ich zumindest das mittlere Kettenblatt verwenden konnte.
Die Täler hier sind so dermaßen groß, dass es einem leicht passieren kann, dass man sich hinsichtlich der Entfernungen ziemlich verschätzen kann. Die Stadt war vom Pass aus schon zu sehen, dann denkt man man sei sofort da. Tatsächlich ist die Stadt aber noch 35 km entfernt. Bei dem Gegenwind hat man dann Mühe wirklich dahin zu kommen. Obwohl es bergab geht. Ich weis jetzt nicht wie lange es gedauert hat, aber immer wenn man das Gefühl hatte, dass man näher kommt, hat man dann doch realisiert, das die Lichter (es war schon dunkel) immer noch weit weg sind.
Angekommen in Cedar City, habe ich am Ortseingang, irgendwo an der Autobahn dann ein Motel ausfindig gemacht. Erschöpft aber glücklich bin ich dann ins Bett gefallen.
Ely - 20 Meilen hinter Gunnison - 127 km - Tag 12
So richtig pünktlich sind wir heute nicht weggekommen aus Ely. Wenn man irgendwo in der zivilisierten Welt aufwacht, dann lässt man sich doch ein wenig mehr Zeit. Ich habe mich draußen vor dem Motel in die Sonne gesetzt und gefrühstückt. Klingt jetzt unspektakulär, doch wenn man mal an einem Tisch sitzen kann, auf einem Stuhl, das ist dann doch was anderes als im Wüstenstaub auf dem Boden.
Kurz bevor wir dann richtig los sind haben wir noch kurz bei nem Supermarkt gestoppt. Ich habe draußen auf die Räder aufgepasst. Wie immer kommen dann die Leute und stellen Fragen. Dieses Mal kamen Leute die sich wirklich für den Trip interessieren mit denen man sich dann eben auch länger unterhält. Verabschiedet wurde ich sogar mit Handschlag und mit einem freundlichen "Welcome to America".
Nicht weit aus der Stadt raus machte das Hinterrad von Ken wieder Ärger. Es war wieder eine Speiche gebrochen die er am Straßenrand auch ersetzten konnte. Das ging auch einigermaßen gut, jedoch hatte die Felge etwas abbekommen. Wir sind erstmal weitergefahren.
Die Fahrerei war wie üblich: Berg und Tal Fahrt wie gehabt. Auf einem der Pässe habe ich oben dann auf Ken gewartet. Er kam nicht und ich konnte mir denken warum. Nach einiger Zeit ist dann ein Auto angehalten aus dem er ausgestiegen ist. Es hatte ihm auf dem Weg nach oben nun das ganze Hinterrad zerhauen und er hatte das Auto angehalten. Die Amis haben ja oft diese Pick-Up-Trucks mit den Ladeflächen. So eines war das. Er wollte jetzt erstmal mit denen nach Osten fahren um irgendwie nach Cedar City zu kommen um dort ein neues Hinterrad zu kaufen. Cedar City ist bis auf weiteres die einzige Stadt wo das möglich ist.
Ich bin dann wieder aufgebrochen und habe zu Kyle aufgeschlossen der voraus gefahren war. Wir haben es dann endlich aus Nevada herausgeschafft. Aber genauso wie Nevada aufgehört hat, geht es eben in Utah weiter. Weiterhin Berg- und Tal-Fahrten und desolate Käffer. Vielleicht nicht ganz so wie in Nevada, aber auch irgendwie trostlos und runtergekommen. Es scheint den Leuetn hier auf dem Land gerade nicht so gut zu gehen.
Wir sind dann innerhalb von Utah eine ganze Weile weitergefahren weil wir nicht auf Anhieb einen guten Platz zum Zelten gefunden haben. Als wir dann irgenwann wieder hügeliges Gelände erreicht hatten, fanden wir dann endlich auch unseren Schlafplatz.
Kurz bevor wir dann richtig los sind haben wir noch kurz bei nem Supermarkt gestoppt. Ich habe draußen auf die Räder aufgepasst. Wie immer kommen dann die Leute und stellen Fragen. Dieses Mal kamen Leute die sich wirklich für den Trip interessieren mit denen man sich dann eben auch länger unterhält. Verabschiedet wurde ich sogar mit Handschlag und mit einem freundlichen "Welcome to America".
Nicht weit aus der Stadt raus machte das Hinterrad von Ken wieder Ärger. Es war wieder eine Speiche gebrochen die er am Straßenrand auch ersetzten konnte. Das ging auch einigermaßen gut, jedoch hatte die Felge etwas abbekommen. Wir sind erstmal weitergefahren.
Die Fahrerei war wie üblich: Berg und Tal Fahrt wie gehabt. Auf einem der Pässe habe ich oben dann auf Ken gewartet. Er kam nicht und ich konnte mir denken warum. Nach einiger Zeit ist dann ein Auto angehalten aus dem er ausgestiegen ist. Es hatte ihm auf dem Weg nach oben nun das ganze Hinterrad zerhauen und er hatte das Auto angehalten. Die Amis haben ja oft diese Pick-Up-Trucks mit den Ladeflächen. So eines war das. Er wollte jetzt erstmal mit denen nach Osten fahren um irgendwie nach Cedar City zu kommen um dort ein neues Hinterrad zu kaufen. Cedar City ist bis auf weiteres die einzige Stadt wo das möglich ist.
Ich bin dann wieder aufgebrochen und habe zu Kyle aufgeschlossen der voraus gefahren war. Wir haben es dann endlich aus Nevada herausgeschafft. Aber genauso wie Nevada aufgehört hat, geht es eben in Utah weiter. Weiterhin Berg- und Tal-Fahrten und desolate Käffer. Vielleicht nicht ganz so wie in Nevada, aber auch irgendwie trostlos und runtergekommen. Es scheint den Leuetn hier auf dem Land gerade nicht so gut zu gehen.
Wir sind dann innerhalb von Utah eine ganze Weile weitergefahren weil wir nicht auf Anhieb einen guten Platz zum Zelten gefunden haben. Als wir dann irgenwann wieder hügeliges Gelände erreicht hatten, fanden wir dann endlich auch unseren Schlafplatz.
Freitag, 14. September 2012
25 Meilen vor Ely - Ely - 39km - Tag 11
Heute haben wir einen halben Ruhetag eingelegt. Es war an der Zeit mal wieder zu duschen, Wäsche zu Waschen die Füße hochzulegen, einzukaufen und die nächsten Tage zu planen.
Die Anreise nach Ely (das übrigens Elli ausgesprochen wird) war gewohnt unspektakulär. Es gab einen Pass und dann wieder ein paar Kilometer flach zu überwinden. Als wir in die Stadt gekommen sind (c.a. 2500 EW) haben wir uns ein Motel gesucht. Das war nicht so einfach, da hier in der Stadt irgendein Autotreffen statt findet. Mit schönen alten amerikanischen Sportwagen. Die dröhnen hier schon den ganzen Tag durch die Stadt.
Das Motel ist miserabel. Nicht so richtig sauber, renovierungsbedürftig und die Waschmaschinen funktionieren nicht. Deshalb sind wir ein paar Meter mit dem Rad zum nächsten Waschsalon gefahren. Die Sachen waren teilweise so schmutzig, dass sie sich 2 Durchläufe verdien hatten.
Morgen geht es dann langsam raus aus Nevada, endlich.
Die Anreise nach Ely (das übrigens Elli ausgesprochen wird) war gewohnt unspektakulär. Es gab einen Pass und dann wieder ein paar Kilometer flach zu überwinden. Als wir in die Stadt gekommen sind (c.a. 2500 EW) haben wir uns ein Motel gesucht. Das war nicht so einfach, da hier in der Stadt irgendein Autotreffen statt findet. Mit schönen alten amerikanischen Sportwagen. Die dröhnen hier schon den ganzen Tag durch die Stadt.
Das Motel ist miserabel. Nicht so richtig sauber, renovierungsbedürftig und die Waschmaschinen funktionieren nicht. Deshalb sind wir ein paar Meter mit dem Rad zum nächsten Waschsalon gefahren. Die Sachen waren teilweise so schmutzig, dass sie sich 2 Durchläufe verdien hatten.
Morgen geht es dann langsam raus aus Nevada, endlich.
25 Meilen vor Eureka – 25 Meilen vor Ely - 123km - Tag 10
Diese Nacht war tierisch kalt. Schon beim Essen kochen hat man gemerkt, dass es kühl werden würde, aber so... das hatten wir nicht erwartet. Ich bin in der Nacht aufgewacht, weil ich sehr kalte Füße hatte. Ich habe dann Socken angezogen. Es stellte sich heraus, da es immer kälter wurde, und dass das gar nichts brachte. Ich habe den Schlafsack bis oben hin zugemacht. Dies hatte zur Folge dass mir oben rum ziemlich warm war, genauso die Beine, die Unterschenkel und die Füße saukalt. Insgesamt ein seltsames Gefühl.
Mit dem Aufstehen habe ich dann gemerkt, dass das Kondenswasser, was sich über Nach in einem Zelt, besonders bei einem einwandigem wie ich es habe, bilden kann, zu Eis gefroren war. Es war also klar, dass es wohl Frost gegeben hatte. Mit der aufgehenden Sonne schmolz das Eis und es fing im Zelt quasi zu regnen an. Also alles schnell zusammengepackt, raus aus dem Zelt und gewartet bis alle einigermaßen von der Sonne getrocknet war.
Ähnlich wie gestern hatten wir noch c.a. 20, 30 Meilen bis zum nächsten Ort. Da mir die Lust auf ein Frühstück im Zelt vergangen war, habe ich auf die Tube gedrückt und wir sind relativ schnell nach Eureka reingekommen.
Eureka liegt wie Austin auch ein bisschen höher, über einer Senke, ist in ein einem ähnlichen Stil errichtet und sieht ein bisschen aus wie im Wilden Westen. Und ist genauso jämmerlich verlassen. Hier wurde am Ortseingang aber stolz per verschiedener Beschilderung darauf hingewiesen viel vielseitig der Ort doch ist, und was es alles zu erleben gäbe. Von Radfahren über Jagen und Angeln, alles möglich! Wir haben uns im örtlichen Lebensmittelhändler (ein Supermarkt war es jedenfalls nicht) mit Lebensmittel für den Tag und den Abend eingedeckt. Ein Opernhaus gab es übrigens!
Danach stand das obligatorische Mittagessen an. Das habe wir in einem scheinbar ganz besonderem Laden eingenommen. Die Kassiererin beim Lebensmittelhändler hatte uns darauf hingewiesen. Ebenso der Sherrif den wir fragten als wir es nicht auf Anhieb gefunden haben. Es nannte sich Pony Express Delicatessen und scheinbar kommt hier das ganze Dorf zum Mittagessen zusammen. Eine Atmosphäre die man als normaler Tourist sicher auch nicht überall erleben kann. Leute vom Bau, Leute die offensichtlich gerade zur Jagd kamen oder gingen, Familien, alles vertreten. Kurz nach uns kam dann auch noch der Sherrif rein. Es gab Roastbeef-Sandwiches mit Salat. Richtig lecker. Wir haben im Anschluss noch unsere Trinkflaschen aufgefüllt. Ebenso haben wir das Spiel von gestern wiederholt. Als wir den Laden verlassen, kommt ein Auto mit Rädern auf dem Dach auf den Parkplatz. Wir erklären unsere Absichten und die Beiden sind ziemlich begeistert von unserer Tour und willigen auch sofort ein. Wenn es um Wasser für durstige Radler in der Wüste geht, wird einem wohl (meistens) schnell geholfen.
Vom Fahren her war es so wie immer: flach, hoch, steil hoch, runter, flach, steil und so weiter. Insgesamt haben wir heute 3 Pässe passiert. Zwei größere, jeweils mit etwa 1500 Fuß, dazwischen noch ein kleiner. Am Abend war ich ganz schön geschafft.
Mit dem Aufstehen habe ich dann gemerkt, dass das Kondenswasser, was sich über Nach in einem Zelt, besonders bei einem einwandigem wie ich es habe, bilden kann, zu Eis gefroren war. Es war also klar, dass es wohl Frost gegeben hatte. Mit der aufgehenden Sonne schmolz das Eis und es fing im Zelt quasi zu regnen an. Also alles schnell zusammengepackt, raus aus dem Zelt und gewartet bis alle einigermaßen von der Sonne getrocknet war.
Ähnlich wie gestern hatten wir noch c.a. 20, 30 Meilen bis zum nächsten Ort. Da mir die Lust auf ein Frühstück im Zelt vergangen war, habe ich auf die Tube gedrückt und wir sind relativ schnell nach Eureka reingekommen.
Eureka liegt wie Austin auch ein bisschen höher, über einer Senke, ist in ein einem ähnlichen Stil errichtet und sieht ein bisschen aus wie im Wilden Westen. Und ist genauso jämmerlich verlassen. Hier wurde am Ortseingang aber stolz per verschiedener Beschilderung darauf hingewiesen viel vielseitig der Ort doch ist, und was es alles zu erleben gäbe. Von Radfahren über Jagen und Angeln, alles möglich! Wir haben uns im örtlichen Lebensmittelhändler (ein Supermarkt war es jedenfalls nicht) mit Lebensmittel für den Tag und den Abend eingedeckt. Ein Opernhaus gab es übrigens!
Danach stand das obligatorische Mittagessen an. Das habe wir in einem scheinbar ganz besonderem Laden eingenommen. Die Kassiererin beim Lebensmittelhändler hatte uns darauf hingewiesen. Ebenso der Sherrif den wir fragten als wir es nicht auf Anhieb gefunden haben. Es nannte sich Pony Express Delicatessen und scheinbar kommt hier das ganze Dorf zum Mittagessen zusammen. Eine Atmosphäre die man als normaler Tourist sicher auch nicht überall erleben kann. Leute vom Bau, Leute die offensichtlich gerade zur Jagd kamen oder gingen, Familien, alles vertreten. Kurz nach uns kam dann auch noch der Sherrif rein. Es gab Roastbeef-Sandwiches mit Salat. Richtig lecker. Wir haben im Anschluss noch unsere Trinkflaschen aufgefüllt. Ebenso haben wir das Spiel von gestern wiederholt. Als wir den Laden verlassen, kommt ein Auto mit Rädern auf dem Dach auf den Parkplatz. Wir erklären unsere Absichten und die Beiden sind ziemlich begeistert von unserer Tour und willigen auch sofort ein. Wenn es um Wasser für durstige Radler in der Wüste geht, wird einem wohl (meistens) schnell geholfen.
Vom Fahren her war es so wie immer: flach, hoch, steil hoch, runter, flach, steil und so weiter. Insgesamt haben wir heute 3 Pässe passiert. Zwei größere, jeweils mit etwa 1500 Fuß, dazwischen noch ein kleiner. Am Abend war ich ganz schön geschafft.
30 Meilen vor Austin, Nevada – 25 Meilen vor Eureka 103km - Tag 9
Nach einer ruhigen Nacht, obwohl wir ja direkt neben der Straße, besser gesagt einer Kreuzung, unser Lager aufgeschlagen haben, wurde ich am frühen Morgen von Kojotengeheul wach. Es schien weit weg zu sein, war aber schon spannend das mal zu hören. In der Nacht war an unserem Zeltplatz das ein oder andere Auto vorbeigekommen, und sogar an unserer Kreuzung abgebogen. Dabei muss man bedenken, dass es sich bei dem Weg der da abgeht um eine Art Feldweg handelt der ungeteert ist. Was macht man da mitten in der Nacht mitten im Nirgendwo? Um das rauszufinden müsste man wohl selbst mal da langfahren. Das haben wir uns gespart.
Wir haben uns dann nach nicht wirklich ausgiebigen Frühstück (es gab eisgekühlten Pfirsich, naja nicht wirklich mit Eis gekühlt aber so kalt als wäre es so passiert) auf dem Weg ins die Weltstadt Austin (200irgendwas Einwohner) gemacht.
Es ist schon irre durch welche Orte man bei so einer Tour kommt. Es sieht aus wie im Wilden Westen, nur dass die Straße mittlerweile geteert worden ist. Ken und ich, wir sind mit ein bisschen Vorsprung im Ort vor Kyle angekommen. Der Ort ist an einem Hang gelegen, und man muss sich quasi eine Passtraße hochschrauben bis man endlich reinkommt. Wir hatten geplant natürlich noch ein bisschen weiter zu fahren. Der nächste Ort war aber zu weit entfernt, dass man ihn am selben Tag hätte erreichen können. Da es immer noch heiß ist, und wir am Tag etwa 5 oder 6 Liter Wasser pro Nase verbrauchen (Ich kann so maximal 4 Liter auf dem Rad transportieren), mussten wir uns überlegen wie wir unterwegs an frisches Wasser kommen. Auf der Karte war keine Servicestation mehr eingetragen. Wir haben dann an der Tankstelle Leute angesprochen die Richtung Osten unterwegs waren. Wir haben vorher 3 Gallonen Wasser in größeren Kontainern gekauft und die Leute gefragt, ob sie die Dinger nach 30 Meilen rausschmeißen können. Das war überhaupt kein Problem und wir haben es zwei Typen mitgegeben. Wir haben es nachher auch tatsächlich aufnehmen können.
Wir haben dann, es war nicht mehr unbedingt früstückszeit, in einem Laden vor Ort Mittag gegessen. Die ausgesprochen unfreundliche Bedienung hat uns ziemlich schnell das Essen gebracht. Erst als wir sie fragen, ob es in Utah (da kommen wir ja als nächstes hin) Alkohol zu kaufen geben hellte sich Ihre Miene auf und sie wurde gesprächig. Man muss hier auf dem Land wohl immer den richtigen Ton treffen, oder möglicherweise das richtige Thema. Bier gibt es in Utah übrigens zu kaufen, nur nicht Sonntags.
Der Rest des Tages sah dann so aus wie jeder Tag in der Wüste. Es ist eine interessante Landschaft zu beobachten, bei der es hier und da gelungen ist durch Bewässerung irgendwas rauszuziehen. Die Leute die dann dort arbeiten müssen hier in dieser verlassenen Gegend irgendwie klarkommen.
Vom Fahren sieht es immer so aus: Gerade, dann geht es langsam und zäh bergauf. Dann kommt ein richtiger Pass, gerne über 2000 Meter hoch, dann geht es wieder runter. Entweder es schließt sich sofort der nächste Pass an, oder mann kommt in die nächste Senke wo sich eine Farm befindet und mit ungeheurem Aufwand irgendwas produziert. Verkehr gibt es hier und da, vor allem riesige Lastwägen die Heu in den Westen transportieren. Wenn so einer an einem vorbeirauscht, gibt es kurz darauf immer eine Prise frischen Heus zu riechen.
Als wir in Austin gegessen haben, kamen wir auch mit Leuten ins Gespräch, die uns berichteten uns kämen wohl im Laufe des Tages andere Radler entgegen, die in umgekehrter Richtung unterwegs seien. Die sind uns nach einer Weile auch begegnet: Einer aus Aschaffenburg und einer aus Darmstadt, beide Studenten an der Uni in Köln. Die sagten uns, dass wir den nächsten Ort unter Umständen doch noch erreichen können. Wir haben daraufin Gas gegeben und haben alles versucht. Dann ist Ken leider eine Speiche am Rad gebrochen. Er hat an seinem Rad Mavic Aksium Räder montiert. Das sind spezielle Rennradlaufräder mit besonders wenig Speichen. Und die brechen gerne mal bei hoher Belastung. Daraufhin haben wir angehalten und unmittelbar an der Straße gecampt. Ob wir nun sichtbar waren war uns egal, es ging eh nicht mehr weiter.
Wir haben uns dann nach nicht wirklich ausgiebigen Frühstück (es gab eisgekühlten Pfirsich, naja nicht wirklich mit Eis gekühlt aber so kalt als wäre es so passiert) auf dem Weg ins die Weltstadt Austin (200irgendwas Einwohner) gemacht.
Es ist schon irre durch welche Orte man bei so einer Tour kommt. Es sieht aus wie im Wilden Westen, nur dass die Straße mittlerweile geteert worden ist. Ken und ich, wir sind mit ein bisschen Vorsprung im Ort vor Kyle angekommen. Der Ort ist an einem Hang gelegen, und man muss sich quasi eine Passtraße hochschrauben bis man endlich reinkommt. Wir hatten geplant natürlich noch ein bisschen weiter zu fahren. Der nächste Ort war aber zu weit entfernt, dass man ihn am selben Tag hätte erreichen können. Da es immer noch heiß ist, und wir am Tag etwa 5 oder 6 Liter Wasser pro Nase verbrauchen (Ich kann so maximal 4 Liter auf dem Rad transportieren), mussten wir uns überlegen wie wir unterwegs an frisches Wasser kommen. Auf der Karte war keine Servicestation mehr eingetragen. Wir haben dann an der Tankstelle Leute angesprochen die Richtung Osten unterwegs waren. Wir haben vorher 3 Gallonen Wasser in größeren Kontainern gekauft und die Leute gefragt, ob sie die Dinger nach 30 Meilen rausschmeißen können. Das war überhaupt kein Problem und wir haben es zwei Typen mitgegeben. Wir haben es nachher auch tatsächlich aufnehmen können.
Wir haben dann, es war nicht mehr unbedingt früstückszeit, in einem Laden vor Ort Mittag gegessen. Die ausgesprochen unfreundliche Bedienung hat uns ziemlich schnell das Essen gebracht. Erst als wir sie fragen, ob es in Utah (da kommen wir ja als nächstes hin) Alkohol zu kaufen geben hellte sich Ihre Miene auf und sie wurde gesprächig. Man muss hier auf dem Land wohl immer den richtigen Ton treffen, oder möglicherweise das richtige Thema. Bier gibt es in Utah übrigens zu kaufen, nur nicht Sonntags.
Der Rest des Tages sah dann so aus wie jeder Tag in der Wüste. Es ist eine interessante Landschaft zu beobachten, bei der es hier und da gelungen ist durch Bewässerung irgendwas rauszuziehen. Die Leute die dann dort arbeiten müssen hier in dieser verlassenen Gegend irgendwie klarkommen.
Vom Fahren sieht es immer so aus: Gerade, dann geht es langsam und zäh bergauf. Dann kommt ein richtiger Pass, gerne über 2000 Meter hoch, dann geht es wieder runter. Entweder es schließt sich sofort der nächste Pass an, oder mann kommt in die nächste Senke wo sich eine Farm befindet und mit ungeheurem Aufwand irgendwas produziert. Verkehr gibt es hier und da, vor allem riesige Lastwägen die Heu in den Westen transportieren. Wenn so einer an einem vorbeirauscht, gibt es kurz darauf immer eine Prise frischen Heus zu riechen.
Als wir in Austin gegessen haben, kamen wir auch mit Leuten ins Gespräch, die uns berichteten uns kämen wohl im Laufe des Tages andere Radler entgegen, die in umgekehrter Richtung unterwegs seien. Die sind uns nach einer Weile auch begegnet: Einer aus Aschaffenburg und einer aus Darmstadt, beide Studenten an der Uni in Köln. Die sagten uns, dass wir den nächsten Ort unter Umständen doch noch erreichen können. Wir haben daraufin Gas gegeben und haben alles versucht. Dann ist Ken leider eine Speiche am Rad gebrochen. Er hat an seinem Rad Mavic Aksium Räder montiert. Das sind spezielle Rennradlaufräder mit besonders wenig Speichen. Und die brechen gerne mal bei hoher Belastung. Daraufhin haben wir angehalten und unmittelbar an der Straße gecampt. Ob wir nun sichtbar waren war uns egal, es ging eh nicht mehr weiter.
Kurz nach Fallon – 30 Meilen vor Austin, Nevada 105 km - Tag 8
Mit der aufgehenden Sonne sind wir aufgewacht und haben unser Zeug zusammengepackt. Ich musste vorher aber noch den Schlauch meines Hinterrades wechseln weil ich mir gestern einen Platten reingefahren hatte. Wir hatten angehalten und eine Pause gemacht. Die Räder haben wir von der Straße weggeschoben (mein Ständer hat unter dem Gewicht mittlerweile kapituliert) und die Räder irgendwo angelehnt. Dabei habe ich mir wohl bei einem Gestrüpp einen Dorn in den Reifen gedrückt. So viel zum Pannenschutzreifen... naja.
Heute stand wieder eine Wüstenetappe an. Mit Sand und mit Gestrüpp so weit das Auge reicht. Eigentlich unspekakulär. Nach einiger Zeit sind wir aber wieder aus der Ebene rausgekommen und wieder in die Berge rein. Das sind wohl nun die Vorboten der Rockies... Wir sind weiter dem Highway 50 gefolgt der um Carson City gestern noch so voll mit Autos und Lastwagen war. Hier draußen wird aus dem Highway aber die „einsamste Straße Amerikas“. Das habe ich gelesen, als wir zur Mittagspause in Middelton angehalten haben. Die einzige Möglichkeit überhaupt heute an was essbares zu kommen. Der Ort, der eigentlich ausschließlich aus der Raststätte am Highway besteht ist wirklich sehenswert. Es sieht aus wie man es aus dem Film kennt. Verrostete Schilder draußen, die zeigen dass man auch tanken kann. Keinen asphaltierten Boden sondern nur Wüstenstaub und Leute ohne Zähne die dort arbeiten.
Man hat uns erklärt, dass es ratsam sei von dort aus nicht weiter dem Highway 50 zu folgen, sondern stattdessen einer alten Straße, die wieder auf den 50ger zurückführt. Aus folgendem Grund: Wenn wir dem Highway zu unserem nächsten Etappenziel fahren (Austin) wird unser Wasser kaum reichen. Fahren wir die alte Straße, müssen wir dann zwar einen Pass bewältigen, aber danach gibt es einen Bach dessen Wasser man trinken kann. Wir haben uns dann für Letzteres entschieden und sind losgefahren.
Ich habe mich heute auf dem Rad nicht so wohl gefühlt. Das war auch bei der Einfahrt zu dem Pass so. Wir haben nach einer Weile eine Pause gemacht und sind wieder aufs Rad gestiegen. Danach gings dann super. Ich bin los und der Berg hat sich fast von selbst erledigt. Ich war deutlich schneller als die anderen oben und konnte die Gelegenheit nutzen ein paar Bilder zu machen. Die Passhöhe liegt bei 2271 Metern.
Bei der Abfahrt vom Pass haben wir schnell die angekündigte Wasserstelle gefunden. Mit Hilfe von zwei Wasserfiltern die meine beiden Kollegen dabei haben, haben wir recht schnell und einfach die Menge Wasser gefiltert, die wir brauchen. Dabei wird ein Schlauch ins Wasser gehalten der das Wasser per handbetriebener Pumpe aus dem Bach in den Filter saugt. Danach sind wir nicht lange weitergefahren. Da wir auf einer Nebenstraße des einsamsten Highways der USA unterwegs sind, haben wir unsere Zelte direkt an der Straße aufgeschlagen. In der Zeit in der wir nun hier sitzen, und das ist besitmmt länger als ne Stunde ist ein einziges Auto vorbeikommen. Gerade wird gekocht. Es gibt Reis.
Heute stand wieder eine Wüstenetappe an. Mit Sand und mit Gestrüpp so weit das Auge reicht. Eigentlich unspekakulär. Nach einiger Zeit sind wir aber wieder aus der Ebene rausgekommen und wieder in die Berge rein. Das sind wohl nun die Vorboten der Rockies... Wir sind weiter dem Highway 50 gefolgt der um Carson City gestern noch so voll mit Autos und Lastwagen war. Hier draußen wird aus dem Highway aber die „einsamste Straße Amerikas“. Das habe ich gelesen, als wir zur Mittagspause in Middelton angehalten haben. Die einzige Möglichkeit überhaupt heute an was essbares zu kommen. Der Ort, der eigentlich ausschließlich aus der Raststätte am Highway besteht ist wirklich sehenswert. Es sieht aus wie man es aus dem Film kennt. Verrostete Schilder draußen, die zeigen dass man auch tanken kann. Keinen asphaltierten Boden sondern nur Wüstenstaub und Leute ohne Zähne die dort arbeiten.
Man hat uns erklärt, dass es ratsam sei von dort aus nicht weiter dem Highway 50 zu folgen, sondern stattdessen einer alten Straße, die wieder auf den 50ger zurückführt. Aus folgendem Grund: Wenn wir dem Highway zu unserem nächsten Etappenziel fahren (Austin) wird unser Wasser kaum reichen. Fahren wir die alte Straße, müssen wir dann zwar einen Pass bewältigen, aber danach gibt es einen Bach dessen Wasser man trinken kann. Wir haben uns dann für Letzteres entschieden und sind losgefahren.
Ich habe mich heute auf dem Rad nicht so wohl gefühlt. Das war auch bei der Einfahrt zu dem Pass so. Wir haben nach einer Weile eine Pause gemacht und sind wieder aufs Rad gestiegen. Danach gings dann super. Ich bin los und der Berg hat sich fast von selbst erledigt. Ich war deutlich schneller als die anderen oben und konnte die Gelegenheit nutzen ein paar Bilder zu machen. Die Passhöhe liegt bei 2271 Metern.
Bei der Abfahrt vom Pass haben wir schnell die angekündigte Wasserstelle gefunden. Mit Hilfe von zwei Wasserfiltern die meine beiden Kollegen dabei haben, haben wir recht schnell und einfach die Menge Wasser gefiltert, die wir brauchen. Dabei wird ein Schlauch ins Wasser gehalten der das Wasser per handbetriebener Pumpe aus dem Bach in den Filter saugt. Danach sind wir nicht lange weitergefahren. Da wir auf einer Nebenstraße des einsamsten Highways der USA unterwegs sind, haben wir unsere Zelte direkt an der Straße aufgeschlagen. In der Zeit in der wir nun hier sitzen, und das ist besitmmt länger als ne Stunde ist ein einziges Auto vorbeikommen. Gerade wird gekocht. Es gibt Reis.
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