Donnerstag, 6. September 2012

San Francisco - Tag 2

Da ich erst geplant habe morgen die Stadt zu verlassen und mit der eigentlichen Tour zu beginnen, hatte ich heute die Gelegenheit mich etwas in der Stadt umzusehen und noch ein paar wichtige Besorgungen zu machen.

Wenn man in einem Land unterwegs ist in dem man mit der heimischen Währung nicht bezahlen kann, ist es ratsam etwas Bares der jeweiligen Währung in der Tasche zu haben. Das hat der Geldautomat nicht so gesehen und verweigerte mir partout die Auszahlung. Das Problem klärte sich nach ein paar Telefonaten: Man muss die Karte bei seiner Bank für den ausländischen Einsatz freischalten lassen! So etwas müsste man schon wissen, damit man auch ohne Schreck in den Urlaub starten kann. Aber was solls... kurz nach dem Telefonat mit der Dame von der Deutschen Bank ging es dann.

Außerdem habe ich mir noch eine amerikanische Telefonnummer besorgt. Inklusive Telefonguthaben und Internet. So ganz ohne auf Tour zu gehen habe ich mich dann doch nicht getraut ;-)

Bei einem Trip wie der den ich hier unternehme, macht man sich ja wie ich gestern schon geschrieben habe eine ausführliche Packliste. Man berücksichtigt alles, bis auf kleine Schräubchen und irgendwelchen anderen Kleinkram denkt man an alles. Aber offensichtlich hat mich die Liste doch nicht davor bewahrt trotzdem was zu vergessen: den Helm! Also bin ich dann los und habe mir ein paar Radläden angeguckt. Davon gibt es hier massig. Die Läden sind vollgestopft mit Leuten denen man einfach anmerkt, dass sie Radfahrer sind und wahrscheinlich auch gar keine Autos haben. Eine Sache auf die ich immer wieder gestoßen bin sind die Taschen von Ortlieb die ich auch an meinem Rad habe. Offensichtlich schein es hier nichts zu geben, was irgendwie an die Qualität dieser Taschen heranreicht. Einen Helm habe ich dann auch gefunden. Es war nicht sooo ärgerlich dass ich den alten vergessen habe, weil der eh vom Lidl war und ich jetzt was "richtiges" habe. 

Ich habe mir dann mein Rad geschnappt und mich auf die Straßen von San Francisco begeben. Das war ziemlich aufregend, es geht hoch und runter, dann wieder total flach, viel Verkehr, viel Wind und manchmal Sonne. Nach einiger Zeit bin ich dann auch an der Golden Gate Bridge rausgekommen. 



Am Abend hat Lindsey, Davids Freundin dann etwas für uns gekocht. Außer mir waren gestern noch zwei weitere Radfahrer hier zu Gast. Sie kommen von der Kanadischen Grenze und werden in den nächsten Tagen noch weiter bis nach Mexico fahren, das Land also einmal vertikal durchqueren. 

Um 10 Uhr war ich dann schon so dermaßen müde, dass ich mich verabschiedet habe und ins Bett gefallen bin. 

Morgen früh gehts dann richtig los.

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