Samstag, 29. September 2012

Montrose - Blue Mesa Reservoir - 80km - Tag 24

Heute Morgen haben wir es ruhig angehen lassen. In dem Quality Inn in dem wir waren, gab es im Gegensatz zu anderen Motels bisher waren ein kleines Extra was das Frühstück angeht. Ist die Auswahl normalerweise nur sehr beschränkt, konnte man sich hier frische Waffeln backen. Eine schöne Abwechslung wie ich finde.

Wie immer in Amerika liegen die Motels direkt an der Einfahrt in die Stadt. Wenn man in die Stadt will, dann muss man noch eine Weile fahren. Die Karte vom ACA die wir benutzen sagte, dass in der Stadt ein Fahrradladen sei, den ich aufsuchen wollte. Ich hatte gemerkt, dass Ritzelpaket an meinem Rad etwas locker war. Außerdem wollte ich wissen ob meine Kette noch gut ist, oder ob sie ausgewechselt werden muss.

Dort angekommen sagt mir der Mechaniker, dass die Kette total hin ist. Es müsse eine neue drauf. Die Frage wäre nur ob durch die Kette auch die Zahnkränze in Mitleidenschaft gezogen worden wären. Wenn ja müssten die auch gewechselt werden. Was passiert also mit der Kette? Durch die Dauerbelastung wir die Kette praktisch in die Länge gezogen. Man kann das mit dem bloßen Auge nicht erkennen, aber irgendwann fängt die Kette an die Zahnräder "abzuschleifen" weil die einzelnen Elemente der Kette nicht mehr passen, da sie zu lang geworden sind. Was man vielleicht wissen sollte wenn man sich auf ne längere Tour begibt... Ich bin froh, dass hier doch in mehr oder weniger regelmäßigen Abständen Fahrradläden sind, die einem dabei helfen können. Neben der Kette habe ich mir noch neue neue Radhose gegönnt. Die alte ist zwar noch nicht durch, ich gehe aber nicht davon aus, dass sie das noch bis New York mitmacht.

Von der Etappe her haben wir heute nicht so wahnsinnig viel geschafft. Einerseits macht sich nun bemerkbar wie viel Kraft die Regentage gekostet haben, andererseits ging es zwei Berge hoch die ziemlich knackig waren. Wir haben es am Ende bis zum Blue Mesa Reservoir geschafft. Ich glaube es ist ein Stausee, der als Naherholungsgebiet deklariert ist. Trotzdem ist die Gegend seltsam verlassen.



Es gibt dort eine Reihe von Campingplätzen die zwar nicht mehr offiziell offen, jedoch trotzdem nutzbar sind. Dort haben wir dann die Nacht verbracht. Wir bedeutet in diesem Fall Ken und Ich. Kyle haben wir seit Tagen nicht mehr gesehen, er fährt wohl nun eher auf eigene Kappe.

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