Carson City – Fallon 137km
Eine nicht ganz so ruhige Nacht endete relativ früh. Unser Host Doug und seine Frau Shelley, hatten alle Hebel in Bewegung gesetzt jedem von uns einen angenehmen Schlafplatz zu Verfügung zu stellen. Ich durfte in einem riesigen selbstaufblasbaren Bett schlafen. Das war tatsächlich sehr angenehm, bis ich mitten in der Nacht aufgewacht bin weil die Luft entwichen war. Ich bin dann ins Wohnzimmer auf die Couch umgezogen. Weil alle schon sehr früh wach waren kehrte im Wohnzimmer das Leben ein und deshalb war dich nacht um halb 7 für mich auch vorbei.
Shelley hat für uns ein ausgiebiges Frühstück gemacht mit allem was dazugehört: Eier, Speck, Oat-Meal, Saft und so weiter und sofort. Das besondere war, dass es sogar einen Richtigen Kaffee gab, denn es gab eine Espressomaschine. Nach dem guten Früstück sind wir dann ert langsam in die Gänge gekommen, sodass wir erst gegen 10 wieder auf der Straße waren.
Wir waren ja gestern in vom Pass in die Wüste hineingefahren und so ging es dann auch weiter. Die Wüste ist jetzt nicht sonderlich beeindruckend gewesen, zumal wir ohnehin die ganze Zeit dem Highway 50 gefolgt sind. Solange man sich auch noch in der Nähe von Carson City unterwegs ist, ist da aber relativ viel los und außerdem ist er 4-spurig.
Wir sind eine Weile geradelt und haben hier und da Pause gemacht. Am Anfang habe ich ein bisschen gebraucht um richtig warm zu werden. Wir sind so immer einige Meter weit auseinander gefahren, kamen dann aber auf die Idee, enger zusammen zu fahren und uns dabei in der Führungsarbeit abzuwechseln. So spart der zweite und der dritte in der Reihe immer Energie weil die oder der vor ihm fahrende den Wind abhält. Insbesondere mit dem ganzen Gepäck muss man sagen, dass das wirklich was bringt.
Apropos Gepäck: Wenn man durch die Wüste fährt, dann muss man immer darauf achten, dass man genug Wasser transportiert. Das bedeutet dann extra Gewicht, bei mir so ungefähr 4 Kilo, also 4 Liter Wasser. Auch wenn es nicht soo heiß ist, habe ich doch in den ersten 40 Minuten dann schon einen Liter Wasser getrunken.
Auf der Etappe ist dann nichts wirklich besonderes passiert. Es war meisten flach, kleine längere Hügel haben wir überwunden und dann gings wieder runter. Wir sind sehr gut vorangekommen und haben dann in Fallon zu Mittag gegessen. Da war es schon recht spät. Wir haben uns dann aufgemacht und aus der Stadt rausgefahren um uns einen Platz zum Zelten zu suchen. Wir haben vorher noch einen Laden aufgesucht um was einzukaufen. Unserer Bitte doch unsere leeren Trinkflaschen aufzufüllen kam man da nicht nach. Das war das erste mal, dass uns jemand verweigert hat uns Wasser zu geben.
Wir sind dann mit der untergehenden Sonne und Wind im Rücken in die Wüste reingefahren und haben dann auch recht schnell einen guten Zeltplatz gefunden. Wenn die Sonne untergegangen ist, das ist der Nachteil beim Wildzelten in der Nähe von Städten oder Straßen, ist es ein bisschen blöd das Licht anzumachen und so auf sich aufmerksam zu machen. Deshalb haben wir es gelassen. Das hat zur Folge, dass recht schnell Ruhe einkehrt und wir in die Zelte verschwunden sind.
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